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    Universitätsmedaille für Margit Zacharias und Uwe Blaurock

    25.07.2019 14:40
    Der Rektor würdigt große Verdienste für die Albert-Ludwigs-Universität Margit Zacharias und Uwe Blaurock. Fotos: Sandra Meyndt und Patrick Seeger

    Margit Zacharias und Uwe Blaurock. Fotos: Sandra Meyndt und Patrick Seeger

    Freiburg, 25.07.2019

    Die Physikerin Prof. Dr. Margit Zacharias und der Jurist Prof. Dr. Uwe Blaurock erhalten von Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer die Universitätsmedaille für ihr langjähriges Engagement für die Albert-Ludwigs-Universität.

    Von 2014 an war Margit Zacharias vier Jahre als nebenamtliche Prorektorin der Universität Freiburg für das Ressort Innovation und Technologietransfer verantwortlich. „Sie hat in dieser Zeit wichtige Impulse gesetzt, Freiburg als Gründeruniversität zu etablieren und die Universität so wesentlich vorangebracht“, erklärt Schiewer. Zu den Meilensteinen ihrer Amtszeit zählen unter anderem die Erfolge in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs „EXIST-Gründerkultur – Die Gründerhochschule" oder im Programm „Gründungskultur in Studium und Lehre“ des Landes Baden-Württemberg. Zudem belegen Rankings wie der „Gründungsradar“ des Stifterverbandes oder das „Innovationsranking“ des kanadischen Medienkonzerns Thomson-Reuters die national und international hervorragende Position der Universität Freiburg in Sachen Gründungskultur und Innovationskraft. 2018 gab Zacharias das Amt der Prorektorin auf, um sich wieder ganz ihrer Forschungstätigkeit auf der Professur für Nanotechnologie am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) zu widmen, die sie 2007 übernommen hat.

    Uwe Blaurock war ab 1995 Professor für Bürgerliches, Handels-, Wirtschafts- und Steuerrecht sowie Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht an der Universität Freiburg. Von 2002 bis 2004 war er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Er erhält die Universitätsmedaille in dankbarer Anerkennung seines großen Engagements für die Universität Freiburg und für seine Verdienste um die Errichtung von „Eucor – The European Campus“ als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ). Mit dem EVZT habe der Freiburger Jurist ein rechtliches Fundament gefunden, auf dem die beteiligten Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg sowie das Karlsruher Institute of Technology (KIT) ihre Autonomie wahren können, aber eine gemeinsame Rechtspersönlichkeit seien, durch die sie zusammen agieren und beispielsweise Förderanträge stellen können, erklärt Schiewer. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2011 engagierte sich Blaurock für die Albert-Ludwigs-Universität. Seit 2014 ist er als „Beauftragter für die Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der erste Ansprechpartner, wenn es Hinweise auf mögliches wissenschaftliches Fehlverhalten gibt. „Mit seinem Engagement für Redlichkeit in der Wissenschaft leistet Uwe Blaurock unserer Universität einen unschätzbaren Dienst“, betont Prof. Dr. Gisela Riescher, Prorektorin für Redlichkeit in der Wissenschaft, Gleichstellung und Vielfalt.



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