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    Finanzministerin Edith Sitzmann vor Ort

    27.02.2019 09:00
    Die Finanzministerin von Baden-Württemberg, Edith Sitzmann, war letzten Freitag auf Stippvisite am Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien (FIT) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und informierte sich eingehend über das Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg (LZN). Prof. Dr. Jürgen Rühe, Prorketor Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Finanzministerin Edith Sitzmann, Prof. Dr. Stefan Hiermaier, Prof. Dr. Thomas Brox (v.l.n.r), Foto: Thomas Kunz

    Prof. Dr. Jürgen Rühe, Prorketor Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Finanzministerin Edith Sitzmann, Prof. Dr. Stefan Hiermaier, Prof. Dr. Thomas Brox (v.l.n.r), Foto: Thomas Kunz

    „Mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit ist in Freiburg ein Zentrum etabliert, das die Forschung zu relevanten Zukunftsfragen und den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Wirtschaft entscheidend voranbringen wird“, sagte Sitzmann.

    Prorektor Prof. Dr.  Gunther Neuhaus (universitäts-seitiger Koordinator des Leistungszentrums) und der Direktor des FIT, Prof. Dr. Jürgen Rühe, begrüßten den hohen Besuch aus Stuttgart.

    Der fraunhofer-seitige Koordinator des LZN, Prof. Dr. Stefan Hiermaier (auch Direktor des Instituts für Nachhaltige Technische Systeme sowie Direktor des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik), wies auf die Bedeutung des Leistungszentrums für die gemeinsame Standortentwicklung von Fraunhofer und Universität hin: Seit seiner Eröffnung im März 2015 hat sich die Kooperation aus Universität und den fünf in Freiburg ansässigen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft als bedeutender Akteur in der regionalen und nationalen Forschungslandschaft zum Thema nachhaltige Entwicklung etabliert. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) zu: Mit 14 Professuren, jeweils hälftig von Fraunhofer und Universität gestellt, bildet es den ingenieurwissenschaftlichen Kern des Leistungszentrums.

    Aus dieser starken Position heraus fokussiert sich das LZN künftig darauf, exzellente und innovative Ideen aus der Wissenschaft in die Wirklichkeit zu bringen. So werden unter dem Dach des LZN in den nächsten zwei Jahren sogenannte Demonstratorprojekte von Konsortien aus universitären und Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durchgeführt. Ziel ist, präsentierbare und verwertbare Demonstratoren zu entwickeln und so die Transferfähigkeit der im LZN erbrachten Forschungsergebnisse nachzuweisen. Mittelfristig ist laut Prof. Hiermaier die Verstetigung des LZN als eine Zwei-Säulen-Struktur aus Grundlagenforschung und Transfer geplant, und das INATECH/LZN soll mit einem eigenen Gebäude auf dem Campus der Technischen Fakultät eine Heimat erhalten.

    Ebenfalls auf großes Interesse stießen die Ausführungen von Prof. Jürgen Rühe zu Konzept und Forschungsschwerpunkten des FIT sowie der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Brox (Leiter der Computer Vision Group am Institut für Informatik der Technischen Fakultät) zu den Forschungsaktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz/Deep Learning. Viele Entwicklungen, die auf Deep Learning basieren, stellte Prof. Thomas Brox fest, stammen aus Freiburg, so etwa zu bildgenerierenden Netzwerken, 3D Lernen oder biomedizinischer Bildauswertung. Freiburg ist - zum wiederholten Male - Weltmeister im automatisierten maschinellen Lernen und zeichnet sich durch eine beachtliche Publikationsstärke im Bereich Künstlicher Intelligenz/Deep Learning aus.



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