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    Freiburger Innovationspreis für IMTEK-Spin-offs

    07.03.2013 17:33
    Gleich zwei Spin-off-Projekte des IMTEK wurden am 6.3.2013 mit Platz eins und zwei des Freiburger Innovationspreises geehrt. v.l.n.r.: Patrick Steindl und Dr. Tolgay Ungan von Smart Exergy, Dr. Sönke Petersen, Prof. Dr. Jan C. Behrends, Dr. Simone Peschl, Dr. Philipp Baaken und Dr. Ekaterina Zaitseva aus dem Projekt Ionera. Copyright: FWTM, Foto: Schoenen

    v.l.n.r.: Patrick Steindl und Dr. Tolgay Ungan von Smart Exergy, Dr. Sönke Petersen, Prof. Dr. Jan C. Behrends, Dr. Simone Peschl, Dr. Philipp Baaken und Dr. Ekaterina Zaitseva aus dem Projekt Ionera. Copyright: FWTM, Foto: Schoenen

    Der Freiburger Innovationspreises wurde bereits zum elften Mal durch die Freiburger Technologie-Stiftung BioMed zusammen mit dem Freiburger Medizintechnikunternehmen Stryker Leibinger GmbH & Co. KG, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau vergeben. Aus zwölf Bewerbungen kürte die Jury vier Sieger (2 Mal Platz 3): Das Spin-off-Projekt "Ionera" für die Nanoporen-gestützte Analytik auf Arrays gewann dabei den mit 2500 Euro dotierten Platz eins, das Start-up SmartExergy gewann den mit 2000 Euro ausgestatten zweiten Platz. Beide Projekte und Unternehmungen sind in der Mikrosystemtechnik verwurzelt.

    Hinter Ionera steckt ein Forschungsteam des Physiologischen Instituts der Universität Freiburg. Die Gruppe um den Mikrosystemtechniker Dr.-Ing. Gerhard Baaken in der Arbeitsgemeinschaft von Prof. Dr. med. Jan C. Behrends hat das Projekt  gestartet, um die Technologie für eine stark vereinfachte und beschleunigte Analyse von Molekülzusammensetzungen bis hin zur Vorserienreife zu entwickeln. Die Grundlagen hierfür wurden in den zurückliegenden Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem Physiologischen Institut und dem IMTEK (Prof. Dr. Jürgen Rühe) geschaffen.

    Sogenannte MECA-Chips (Micro Electrode Cavity Arrays) bilden die Basis für  eine artifizielle Zellmembran, in die einzelne biologische Nanoporen eingesetzt werden können. Durch diese wenige Nanometer große Öffnung werden einzelne Moleküle von der einen auf die andere Seite der Membran geschleust und die Veränderung des elektrischen Widerstandes der Nanopore gemessen. Die MECA-Plattformtechnologie macht es möglich, ein hochgradig innovatives, bisher nur experimentell verwirklichtes molekulares Messverfahren erstmals industriell zu nutzen.


    Photovoltaik-Anlagen effizient betreiben – das ist das Motto des erst ein Jahr jungen Start-ups SmartExergy aus dem Bereich Photovoltaik. Die Technologie von SmartExergy basiert auf einer wartungsarmen und sehr effizienten Funksensorik, die jedes einzelne Modul einer Solaranlage überwacht und steuert. Funksensoren, eingebaut in die Anschlussdose jedes Moduls überwachen laufend den Zustand und senden diesen an ein Überwachungsportal. Damit sind Kabel überflüssig.


    Die Jury bestand aus Bernd Dallmann und Michael Richter vom Vorstand der Technologiestiftung BioMed Freiburg sowie dem Geschäftsführer von Stryker Leibinger, Oliver Bärtl.

    Zur Pressemeldung der Uni Freiburg vom 8.3.2013

     

    Weitere Informationen:

    www.ionera.de
    www.smartexergy.com

    zur BioMed-Stiftung



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