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    IMTEK-Professur für Anwendungsentwicklung begrüßt zwei Humboldt-Forschungsstipendiatinnen aus China

    07.02.2017 07:58
    Dr. Jia Li erforscht im Bereich Nukleinsäureanalytik eine neue Methode, die gleichzeitig mehrere DNA-Signaturen in hunderttausenden von Bakterien auf Einzelzellebene nachweisen soll. Dr. Lili Liu wird die Beschaffenheit von Lithium-Luft-Batterien im Nanobereich erforschen.

    Die Molekularbiologin Dr. Jia Li erforscht bei PD Dr. Felix von Stetten im Bereich Nukleinsäureanalytik eine neue Methode, die gleichzeitig mehrere DNA-Signaturen in hunderttausenden von Bakterien auf Einzelzellebene nachweisen soll. Hierbei arbeitet sie an der besonderen Herausforderung, die Bakterien effizient aufzuschließen, ohne die nachfolgende Nachweisreaktion zu beeinträchtigen. Die Diagnostik von Krankenhausinfektionen soll hierdurch künftig präziser erfolgen können indem festgestellt werden kann ob ein bakterieller Erreger ein Antibiotikaresistenz-Gen trägt oder nicht – auf Einzelzellebene.

    Die Elektrochemikerin Dr. Lili Liu wird mit einem 2-jährigen Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in der IMTEK-Gruppe Poröse Medien unter der Leitung von Dr. Simon Thiele die Beschaffenheit von Lithium-Luft-Batterien im Nanobereich erforschen. Ziel ist es die Lebensdauer und die Leistungsdichte dieser Batterien zu erhöhen. Von besonderem Interesse werden die Mikrostruktur der Luftkathode sein und der Zusammenhang zwischen dem Reaktionsmechanismus und der Veränderung der Li2O2-Morphologie. Das Projekt wird im neu gegründeten Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien durchgeführt. Dr. Lili Liu schloss ihre Doktorarbeit über Selenium-basierte Kathodenmaterialien für wiederaufladbare Lithium-Batterien 2015 an der Fudan University in China ab und war zuletzt an der University of Wollongong.



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