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    Roland Zengerle erhält Urkunde der Nationalen Akademie der Wissenschaften

    22.05.2012 19:33
    Als neues Mitglied der Leopoldina, der nationalen Akademie der Wissenschaften, bekam Prof. Dr. Roland Zengerle am 20. März in Halle (Saale) seine Mitgliedsurkunde überreicht. Jörg Hacker (re.) bei der Urkundenübergabe, Copyright: Leopoldina/M. Scholz

    Jörg Hacker (re.) bei der Urkundenübergabe, Copyright: Leopoldina/M. Scholz

    Bereits 2011 wurde Prof. Dr. Roland Zengerle als Mitglied in die Deutsche Akademie der Naturforscher, die Leopoldina, gewählt. Im Rahmen des jährlichen Symposiums der Leopoldina-Klasse I erhielten nun am 20. März 18 renommierte Wissenschaftler ihre Mitgliedsurkunden aus den Händen des Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Professor Jörg Hacker. Die neuen Leopoldina-Mitglieder gehören der Klasse I an, die Sektionen der Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften zusammenfasst.

    Zengerle ist Professor an der Technischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und leitet dort den Lehrstuhl für Anwendungsentwicklung am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK). Dieser Lehrstuhl ging auf eine Initiative der regionalen Industrie zurück und wurde 1999 als eine Stiftungsprofessur eingerichtet.

    Die Wahl zum Mitglied in der Leopoldina gilt für Naturwissenschaftler als eine sehr hohe Auszeichnung und Würdigung der wissenschaftlichen Arbeit. „Diese Auszeichnung hat mich sehr überrascht, ich fühle mich sehr geehrt. Mir ist bewusst, dass mit dieser Mitgliedschaft eine hohe gesellschaftliche Verantwortung verbunden ist“, so Zengerle. Seit der Gründung im Jahr 1652 lautet der Leitspruch der Akademie: „Die Natur zu erforschen zum Wohle des Menschen.“

    Zengerle ist national und international durch seine Forschungen und Beiträge im Bereich der Dosierung kleinster Flüssigkeitsmengen bekannt. Mit seinem Team entwickelt er neue Werkzeuge für die Lebenswissenschaften und ermöglicht dadurch schnellere Diagnosen sowie effizientere Therapien. So lassen sich beispielsweise komplette Abläufe für biochemische Analysen auf Chips von der Größe einer Kreditkarte durchführen. Aus einem einzigen Tropfen Blut lassen sich dadurch direkt am Ort des Patienten schnell und zuverlässig komplexe Krankheitsbilder analysieren.

    Zengerle ist darüber hinaus Direktor des Institutes für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Uni Freiburg, einer der drei Leiter des Instituts für Mikrotechnik und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V. (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen und stellvertretender Sprecher des Zentrums für Biologische Signalstudien (BIOSS) der Uni Freiburg.



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