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    Wissen, Staunen, Mitmachen - Wissenschaftsmarkt am 12. und 13. Juli auf dem Münsterplatz

    09.07.2013 10:14
    Den Roboter Daryl steuern oder erfahren wie man aus Abwasser Strom gewinnt. Unter dem Motto "Wissen, Staunen, Mitmachen" werden Besucherinnen und Besucher selbst zu Forschenden. Die Technische Fakultät mit dem Institut für Informatik (IIF) und dem Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) ist wieder mit vielen Experimenten dabei. Sie finden uns im Zelt "Campus 1" mit den Standnummern 2-9.

    Roboter Daryl – Erleben Sie die Welt aus seiner Perspektive
    IIF / Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz / Prof. Dr. Bernhard Nebel und
    IIF / Lehrstuhl Soziale Robotik und Mensch-Roboter-Interaktion /  Jun.-Prof. Kai Arras

    Die direkte und unmittelbare Kommunikation ermöglicht es uns Menschen, Informationen  sowohl auf rationaler Ebene auszutauschen als auch emotionale Signale non-verbal zu übermitteln. Wie bringe ich einem Roboter bei auf ähnlich intuitive und emotionale Weise in Kontakt zu treten?  Und wie kann man künftig auch entfernten Gesprächspartner mithilfe technischer Hilfsmittel das subjektive Gefühl des „Dabei-seins“, also der Tele-Präsenz, vermitteln? Wir laden Sie ein, durch ein „head-mounted display“ den Roboter DARYL fernzusteuern und dabei gleichzeitig die Umgebung dreidimensional durch dessen Kameraaugen und Ohrmikrophone wahrzunehmen.

     

    SMILE: SMartphones In der LEhre – Interaktive Vorlesungen und Live-Evaluation
    IIF / Lehrstuhl Rechnerarchitektur / Prof. Dr. Bernd Becker

    Der Begriff der Vorlesung stammt aus einer Zeit, als Bücher so teuer waren,  dass sie nur vorgelesen wurden. Inzwischen hat sich das geändert, aber das Format der Vorlesung, in der meist passiv zugehört wird, blieb erhalten. Durch den Einsatz von Smartphones können wir den Austausch auch bei großen Vorlesungen aktiver gestalten. Eine Anwendungsmöglichkeit sind Multiple-Choice-Fragen: Mit ihrer Hilfe lässt sich sehr schnell ein Meinungsbild zu einer Frage ermitteln oder eruieren ob der gebrachte Stoff verstanden wurde. Darüber hinaus können Studierende anzeigen, wenn sie der Vorlesung nicht mehr folgen können, so dass der Dozent darauf reagieren kann.

     

    "Plug-and-play" – Ultraschall-Lokalisierung
    IIF / Lehrstuhl Rechnernetze und Telematik / Prof. Christian Schindelhauer und
    IMTEK / Lehrstuhl Elektrische Mess- und Prüfverfahren / Prof. Dr. Leonhard Reindl


    Wie lassen sich auf einem Betriebsgelände Material- und Warenflüsse nachverfolgen? Dafür werden zuverlässige Lokalisierungssysteme benötigt, die schnell und einfach einzurichten sind. Ultraschall hat sich hier als kostengünstige und störungsresistente Lösung erwiesen. Mobile Sender werden mithilfe von mehreren im Raum installierten Ultraschall-Empfängern durch Messung der Signallaufzeit zentimetergenau geortet. Innovative Algorithmen erlauben die Lokalisierung der Sender, selbst wenn der Standort der Empfänger unbekannt ist. So erhält man ein "Plug-und-Play"-Ultraschall-Lokalisierungssystem, das schnell und kostengünstig installiert und eingerichtet ist.

     

    Lab-on-a-Chip: Automatische Blutuntersuchungen im transportablen Mini-Labor
    IMTEK / Lehrstuhl Anwendungsentwicklung  / Prof. Dr. Roland Zengerle

    Lab-on-a-Chip-Systeme ermöglichen die automatisierte Auswertung von Probenmaterial. Eine Probe, z.B. ein Bluttropfen, wird auf einem CD-großen Chip auf Krankheitserreger oder Giftstoffe analysiert. Der große Vorteil gegenüber gängigen Laborverfahren ist, dass die Probe nicht erst in ein Labor geschickt, sondern direkt am Patienten vor Ort automatisch analysiert werden kann. Bei Verdacht auf Malaria beispielsweise spart dieses Verfahren wertvolle Zeit, um dem Patienten die richtigen Medikamente schneller zu verabreichen.



    Strom aus Abwasser – Wie kleinste Lebewesen helfen, Energie zu gewinnen
    IMTEK / Lehrstuhl Anwendungsentwicklung  / Prof. Dr. Roland Zengerle

    Energie steckt überall und wird fast überall gebraucht. Wieso nicht einfach Energie aus Abfallprodukten wie Abwasser gewinnen? Dass das geht und wie es funktioniert, zeigt ein Forscherteam anhand einer mikrobiellen Brennstoffzelle. In diesem kleinen Kraftwerk reinigen Mikroorganismen das Abwasser und machen aus den Reststoffen elektrische Energie.

     

    „Allzeit bereit“ – Sensorknoten mit Aufweckempfängern ermöglichen permanente Erreichbarkeit über Funk bei mehreren Jahren Lebensdauer
    IMTEK / Lehrstuhl Elektrische Mess- und Prüfverfahren / Prof. Dr. Leonhard Reindl

    Einen Funksensorknoten ständig auf Empfang  schalten und trotzdem nur 2,8 µA an Strom verbrauchen? Was auf den ersten Blick gegensätzlich wirkt, kann mithilfe eines Aufweckempfängers realisiert werden.  Dieser „horcht“ auf ein speziell codiertes, niederfrequentes Aufwecksignal, durch das der Funkknoten aus dem Schlafzustand in den aktiven Zustand versetzt werden kann.
     

    „Praktikum to Go“  –  Lernen wo und wann man will
    IMTEK / Lehrstuhl Elektrische Mess- und Prüfverfahren / Prof. Dr. Leonhard Reindl


    Zuhause im Garten oder in der Studentenbude sein Messtechnikpraktikum und µC-Praktikum durchführen? Kein Problem mit den „Praktikum to Go-Koffern“.  Überfüllte Praktikumsräume werden vermieden und jeder kann selbstständig und in der eigenen Geschwindigkeit seine Aufgaben lösen, egal ob morgens um fünf oder nachmittags um drei Uhr. Fragen oder Kommentare werden einfach online ins Forum gestellt.  So werden Grundlagen mit Spaß vermittelt. 

    E-Mobility in der Neurotechnologie? Körpereigene Spannung lässt Greifprothese bewegen IMTEK und Exzellenzcluster BrainLInks-BrainTools / Lehrstuhl Biomedizinische Mikrotechnik / Prof. Dr. Thomas Stieglitz Eine Möglichkeit, hochgradig querschnittsgelähmten Patientinnen und Patienten eine Interaktion mit dem (Heim-)Computer zu erlauben, ist die so genannte Elektromyografie (EMG). Elektrische Feldveränderungen in den Muskeln werden dabei mittels an der Haut aufgeklebter Elektroden ausgewertet und an den Computer übertragen. Dieser wandelt die elektrischen Signale des Körpers in Cursorbewegungen um, die beispielsweise dafür genutzt werden können, Telefonnummern zu wählen oder das Licht ein- und auszuschalten. Anhand eines Computerspiels wird dieses Verfahren praktisch erläutert.



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