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    Zellen aus dem Drucker – wissenschaftlicher Durchbruch oder etablierte Technik?

    19.03.2013 11:19
    Dr. Peter Koltay ist Experte auf dem Gebiet des Zelldruckens. Er sprach mit einem Redakteur des Bayrischen Rundfunks. Mit der PASCA-Plattform können lebende Zellen einzeln gedruckt werden. Dieser Vorgang kann live am PC gesteuert und überwacht werden. Quelle: IMTEK, Bernd Müller

    Mit der PASCA-Plattform können lebende Zellen einzeln gedruckt werden. Dieser Vorgang kann live am PC gesteuert und überwacht werden. Quelle: IMTEK, Bernd Müller

    Was steckt eigentlich hinter Pressemitteilungen, die spektakuläre Durchbrüche in der Wissenschaft vermelden? Dieser Frage ging ein Redakteur des Bayrischen Rundfunks nach. Anlass dazu gab eine Pressemeldung der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh (Schottland), die versprach, bald schon menschliche Stammzellen drucken zu können.

    Dr. Peter Koltay kennt sich mit dieser Materie bestens aus. Er ist leitender Wissenschaftler am Lehrstuhl für Anwendungsentwicklung des IMTEK und koordiniert seit 2010 das EU-Projekt PASCA, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine „Platform for Advanced Single Cell Manipulation and Analysis“ zu entwickeln. Das zentrale Thema des Projektes ist das kontaktfreie Drucken von einzelnen biologischen Zellen in Mikrotröpfchen von nur wenigen Zehntel-Millimetern. Mittelfristig soll eine Plattform für die Manipulation, Kultur und Analyse einzelner biologischer Zellen ohne Vitalitätsverlust etabliert werden. Auf Basis dieser Plattform werden verschiedene Anwendungen in der Zellforschung und medizinischen Diagnostik realisiert.

    Das Radio-Feature wurde am 13. März 2013 in der Reihe „IQ – Wissenschaft und Forschung“ im Bayrischen Rundfunk (BR 2) ausgestrahlt und kann unter folgendem Link nachgehört werden.




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