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    Ausbildung zum Schutz des Erfindungsreichtums

    24.02.2009 08:43

    Erstmals in diesem Wintersemester hat die Fakultät für Angewandte Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Koepe & Partner die Blockveranstaltung "Gewerblicher Rechtsschutz" erfolgreich durchgeführt.

    Universitäre Forscher und Arbeitnehmer in technischen Bereichen sehen sich zunehmend mit komplexeren Aufgaben konfrontiert, die nicht immer direkt mit ihrem Fachgebiet zu tun haben. Dazu gehört auch das Wissen über gewerbliche Schutzrechte, insbesondere das Patentrecht, Gebrauchsmusterrecht, Markenrecht oder das Urheberrecht. Oftmals werden Erfindungen gemacht und Marken kreiert und nicht ausreichend geschützt, was die Wettbewerbsposition des Anbieters eines neuartigen Produkts auf dem momentan ohnehin angeschlagenen Markt schwächt. Auch die Zahl streitiger, mitunter sogar gerichtlicher Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Schutzrechten nimmt zu. Um so wichtiger ist das Wissen um die richtige Verteidigungsstrategie.

    Die von der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit Patentanwalt Gerd L. Koepe (LLM) entwickelte Blockveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse über gewerbliche Schutzrechte.

    Sämtliche Vortragsinhalte werden ähnlich einem Podcast den Studierenden nach der Veranstaltung im Internet zugänglich gemacht. Die Studierenden des Online Weiterbildungsstudiengangs "Master Online Intelligente Eingebettete Mikrosysteme" können sich so mit den Inhalten der praxisorientierten Präsenzveranstaltung über Schutzrechte, deren Verteidigung oder etwaige Umgehungsstrategien fortbilden und das neu gewonnene Wissen direkt in der Praxis anwenden.

    "Die interaktive Arbeit mit den Studierenden hat nicht nur viel Spass gemacht, sondern auch mir als dem Vortragenden neue Blicke eröffnet", resumiert Patentanwalt Koepe nach der Veranstaltung. "Zudem präsentiert die Fakultät mit diesem Format eine Lehrveranstaltung mit allen Vorteilen einer Präsenzveranstaltung und der Möglichkeit, schriftliche und gesprochene Inhalte individuell nacharbeiten zu können."

    Feedback der Studierenden zeigt, dass es sich bei solch praxisnahen Inhalten um Wissen handelt, das "es ermöglicht die betrieblichen Abläufe im Patentwesen besser zu verstehen" und dieses "direkt anwendbar" zu machen.



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