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    IT-Sicherheitsmanagement der Universität Freiburg durch TÜV SÜD zertifiziert

    02.02.2022 11:10
    ISO27001-Zertifizierung bescheinigt Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Forschungsdaten für Maschinensaal II Foto: Sandra Meyndt

    Foto: Sandra Meyndt

    Am 28. Januar 2022 überreichten Vertreter des TÜV SÜD offiziell das ISO/IEC 27001-Zertifikat für den Maschinensaal II der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Das Zertifizierungsverfahren war bereits im November 2021 erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der internationalen Zertifizierung ISO/IEC 27001 für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) zeichnet der TÜV SÜD das Sicherheitsmanagement der Freiburger IT-Struktur aus. Damit bescheinigt er eine IT-Umgebung, die die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Forschungsdaten erfüllt. „Die ISO27001-Zertifizierung zeigt eindrucksvoll, dass das Rechenzentrum über zeitgemäße Strukturen verfügt und damit für effizientes und sicheres Forschungsdatenmanagement bestens gerüstet ist“, so Prof. Dr. Stefan Rensing, Prorektor für Forschung und Innovation. Holger Köhler, Vertriebsleiter des TÜV SÜD, und Auditor Kai Weber überreichten das Zertifikat an die Universität. Entgegengenommen wurde das Zertifikat unter anderem von Stefan Rensing, Prof. Dr. Gerhard Schneider, Direktor des Rechenzentrums, Prof. Dr. Rolf Backofen und Dr. Björn Grüning für das de.NBI-Netzwerk sowie Jan Leendertse und Dr. Marc Herbstritt als ISMS-Beauftragte.

    „Bei Förderanträgen, etwa an die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder Ministerien wird der Nachweis des professionellen Umgangs mit Daten immer wichtiger. Antragsteller und Antragstellerinnen der Universität können nun dokumentieren, dass die Daten, die sie im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten im Rechenzentrum speichern, dort gut aufgehoben sind. Das Rechenzentrum hofft, dass es damit den Forschenden einen kleinen Vorteil im Wettbewerb verschaffen kann“, sagt Gerhard Schneider.

    Der Maschinensaal II ist Standort für Clouddienste, die von Mitgliedern der Universität und Kooperationspartnern genutzt werden. Wesentliche Partner sind das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur de.NBI, das Science-Data-Center Baden-Württemberg und Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wie DataPLANT und NFDI4Bioimage. Die Vorbereitung der Zertifizierung dauerte zwei Jahre und wurde über die Beteiligung des de.NBI vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

    Kontakt:
    Dr. Marc Herbstritt
    Rechenzentrum
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Tel.: 0761/203-95180
    E-Mail:

    Franziska Becker
    Hochschul- und Wissenschaftskommunikation
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Tel.: 0761/203-54271
    E-Mail:

     

     

     

     



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